IPfire auf APU1c
Freitag, 30. Mai 2014

IPfire auf APU1c

Bisher betrieb ich einen ca. 9 Jahre alter Rechner als Firewall. Da sich Probleme mit der Kiste häuften, war Zeit für ein Ersatz. Ich wollte aber dieses Mal nicht keinen PC zweckentfremden, es sollte etwas stromsparenderes sein.

Obwohl es passende IPFire Images für Raspberry Pi gibt, eignet sich der Kleine von der Performance her nur bedingt, wenn nebst Firewall noch andere Dienste betrieben werden sollen. Abgesehen davon müssten weitere NICs per USB angeschlossen werden.

Nach einiger Recherche habe ich den Apu1c von PCEngines in Glattbrugg gefunden. Der Apu ist erst seit kurzem erhältlich, und toppt die bereits mehr etablierten Alix-Boards um Längen:

  • Prozessor: AMD G series T40e (1Ghz dual Bobcat Core, 64bit)
  • RAM: 4GB DDR3-1066 - Netzwerk: 3 (!) Gigabit NICs (Realtek RTL8111E)
  • Schnittstellen: mSata, SDCard, 2xUSB extern, 1xUSB intern, DB9 Serial-Port, 2xminiPCI express

Zusätzlich, allerdings nicht bei PCEngines habe ich eine Kingston 30GB mSata SSD und ein mSata/SATA Adapter bestellt. Letzterer ist sehr praktisch, weil damit die SSD direkt geflasht werden kann. Alternativ könnte die Installation auf einer SD Karte durchgeführt, und anschliessend im APU auf die SSD kopiert werden.

Auf diversen Seiten findet man Infos, dass nachdem Boot im Bios die Baud angepasst werden müssen für die Installation. Auf meiner Version (Build 4/5/2014) war das nicht nötig. Sowohl Bios wie auch das IPFire System startet mit 115200 8N1.

So hat man innert kürzester Zeit eine funktionierende Firewall mit einem Stromverbrauch von 5-12 Watt.

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